Lime E-Scooter per App mieten Test & Erfahrungen

Das ursprünglich amerikanische Unternehmen LimeBike bietet Pedelecs zum Verleih an. Gegründet wurde das Unternehmen 2017, seit 2018 sind die motorisierten Fahrräder auch in deutschen Großstädten verfügbar. Was bei den Pedelecs ganz einfach ist, ist bei den E-Scootern von Lime aufgrund der Gesetzeslage noch schwierig.


Wie funktioniert Lime?

Lime E-Scooter mieten

Lime E-Scooter mieten

Mit einer App kannst du dir eines der limettengrünen Pedelecs ausleihen, das funktioniert ganz einfach wie bei der Konkurrenz auch. Du lädst dir hierfür die App auf dein iPhone oder Android Smartphone, rufst die Karte auf und schaust nach verfügbaren Modellen in deiner Nähe. Hast du dein Pedelec erreicht, scannst du ganz einfach den QR-Code und das Rad wird entsperrt. Dein Konto wird mit den entsprechenden Leihgebühren belastet.
Außerhalb Deutschlands funktioniert das mit E-Scootern genau so, hierzu fehlt es in Deutschland aber noch an der gesetzlichen Zulassung. Lediglich auf Privatgeländen sind E-Scooter hierzulande erlaubt und werden dort bereits für die “letzte Meile” genutzt. Genau das funktioniert aber nicht mit den LimeBikes, da die auf öffentlichen Plätzen abgestellt werden müssen. Nur so kann sichergestellt werden, dass dir die Fahrzeuge zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung stehen.
Bei den angebotenen Pedelecs handelt es sich um recht robuste Fahrräder mit Vollgummireifen, die dafür aber auch keine Gangschaltung besitzen. Durch den Akku sind sie zudem schwerer als reguläre Fahrräder, dafür gibt dir der Akku für bis zu 100 Kilometer elektronische Unterstützung. Durch Solarzellen werden die Akkus zudem autonom geladen. Neben Pedelecs hat Lime außerdem ganz gewöhnliche Fahrräder in der Leihflotte.
Nach der Fahrt kannst du dein LimeBike einfach an einem öffentlichen Ort wieder abstellen udn abschließen. Dort wartet es dann auf den nächsten Nutzer.


Was kostet ein Lime E-Scooter?

Für ein reguläres Rad zahlst du pro halber Stunde einen Euro, ein Pedelec kostet dich einen Aufschlag von zusätzlichen 15 Cent pro Minute.
Zudem musst du die App mit einem Mindestguthaben von 10,- Euro aufladen.


Welche Regeln gibt Lime vor?

In den Nutzungsbedingungen von LimeBike ist festgelegt, dass du bei Vertragsabschluss mindestens 16 Jahre alt sein musst.
Außerdem solltest du unbedingt beachten, dass du mit den Rädern und Pedelecs die jeweiligen Städte nicht verlassen darfst (Ausnahme ist Berlin, wo du dein Rad auch in Potsdam abstellen kannst). Zusätzlich kann es auch in den Städten immer wieder abgesperrte Zonen geben, in denen du nicht parken darfst. Tust du dies dennoch, musst du eine Strafgebühr zahlen.
Derzeit ist Lime in Deutschland nur in Berlin und Frankfurt am Main verfügbar.


Erfahrungen mit Lime

Das Feedback zur Lime App ist gemischt. Auf der einen Seite steht die Fachpresse, die vor allem Limes intransparente Website (dort steht etwa nichts von den Preisen) mockiert, die meisten User sind aber mit der App durchaus zufrieden.
Allerdings ist die Flotte regulärer Fahrräder deutlich kleiner als bei vielen Konkurrenten, dafür sind sie auch bequemer als etwa die O-Bikes. Konkurrenz bei Pedelecs gibt es kaum und einer von Limes Kernmärkten, der E-Scooter, scheitert in Deutschland noch an der Fahrzeugklassifizierung.

E Scooter Test