E-Scooter Versicherung Vergleich

Elektrokleinstfahrzeuge wie E-Scooter können bald auch in Deutschland Deinen Alltag bequemer und flexibler machen. Hier erfährst Du nicht nur wer im E-Scooter Test der Testsieger wurde, sondern auch alles was Du über die Zulassung und Versicherung von E-Scootern wissen musst.

Was kostet eine E-Scooter Versicherung?

Noch gibt es keine speziellen Versicherungen für E-Scooter, weil die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung derzeit noch im Entwurf ist. Du kannst aber davon ausgehen, dass E-Scooter ähnlich wie ein Leichtmofa mit 20 km/h Höchstgeschwindigkeit eingestuft werden. Die Versicherungsprämie und die Versicherungsplakette werden Dich also vergleichbar viel kosten. Aktuell sind die genauen Kosten abhängig davon, wie Alt der Fahrer bzw. Versicherungsnehmer ist und wann die Versicherung beginnt. Das Bundesverkehrsministerium schätzt, dass jüngere Fahrer unter 23 Jahren mit etwa 90 Euro pro Jahr rechnen können. Fahrer ab 23 Jahren müssen mit etwa 60 Euro kalkulieren. Die Preise beziehen sich auf eine Haftpflichtversicherung.


Warum benötigt der E-Scooter ein Kennzeichen?

In der kommenden Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung soll genau geregelt werden, unter welchen Bedingungen ein E-Scooter am Straßenverkehr teilnehmen darf. Unter anderem ist in der Verordnung vorgesehen, dass E-Scooter ein Kennzeichen haben müssen, damit sie auf öffentlichen Straßen und Wegen fahren dürfen. Man hat sich am Versicherungskennzeichen für Mofas orientiert und das Format für die kleinen E-Fahrzeuge angepasst. Die neue Versicherungsplakette soll z. B. deutlich kleiner ausfallen und als Aufkleber direkt am Fahrzeug angebracht werden. Mit dem Kennzeichen weist Du nach, dass Du das Fahrzeug so wie vorgeschrieben versichert hast. Das Kennzeichen musst Du gut sichtbar am Fahrzeug anbringen, damit die gültige Versicherung auf Anhieb erkennbar ist. E-Scooter und andere elektrische Kleinstfahrzeuge gelten in Deutschland als Kraftfahrzeug und müssen daher grundsätzlich einen Versicherungsschutz nachweisen. Gut zu wissen: Die kommende Verordnung richtet sich nur an E-Scooter, die mindestens 6 km/h fahren.


Teilkasko für E-Scooter?

Die Haftpflichtversicherung deckt nur die Schäden ab, die Du anderen Personen durch einen Unfall verursachen könntest. Eine Teilkaskoversicherung hingegen kann Dir auch Schäden ersetzen, die Dich selbst bzw. Deinen E-Scooter betreffen. Dazu gehört zum Beispiel ein Schaden durch Feuer, Explosionen oder nach einem Zusammenstoß mit Tieren. Diebstahl wird häufig auch mit versichert. Wie viel eine Teilkaskoversicherung kostet, hängt sehr von den abgedeckten Schäden und von der Selbstbeteiligung ab. Für Mofas musst Du aktuell mit mindestens 1/3 höheren Kosten rechnen. Sprich jüngere Fahrer bezahlen ab etwa 120 Euro im Jahr, ältere Fahrer ab gut 80 Euro im Jahr.


Welche Zulassungskriterien gibt es für E-Scooter?

E-Scooter Verkehrsschild

E-Scooter Verkehrsschild

Die maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit ist 20 km/h und wurde deshalb gewählt, weil so die Helmpflicht entfällt. E-Scooter dürfen nicht schwerer als 50 kg sein und keinen Sitz haben (Ausnahme: selbstbalancierende Fahrzeuge). Das Fahrzeug muss eine Lenk- oder Haltestange und eine Anzeige für den Akkustand besitzen. Die Nenndauerleistung des Motors darf nicht mehr als 500 Watt betragen (selbstbalancierende Fahrzeuge: bis zu 1200 Watt). Die Maße dürfen 700 mm Breite, 1400 mm Höhe und 2000 m Länge nicht überschreiten. Das Fahrzeug muss zwei voneinander unabhängige Bremsen besitzen. Ähnlich wie beim Fahrrad sollen Scheinwerfer, Schlussleuchte, Rückstrahler und Seitenreflektoren vorhanden sein. Außerdem soll das Fahrzeug eine helltönende Glocke oder einen vergleichbaren elektronischen Signalton besitzen.


Zusammenfassung: Wichtig für die E-Scooter Versicherung

Sobald die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung in Kraft tritt, darfst Du E-Scooter auch auf öffentlichen Straßen in Deutschland fahren. Dafür musst Du ihn versichern und die Versicherungsplakette gut sichtbar am Fahrzeug anbringen. Aktuell geht man davon aus, dass die Versicherungen preislich ähnlich ausfallen, wie es für Leichtmofas bis 20 km/h derzeit der Fall ist. Die Haftpflichtversicherung sichert Schäden ab, die Du mit Deinem Fahrzeug verursachst. Falls es eine Teilkaskoversicherung für E-Scooter geben wird, könnte diese sich preislich ebenfalls an Versicherungen für Mofas orientieren. Die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung macht einige Angaben dazu, wie groß und schwer ein E-Scooter maximal sein darf und welche Ausstattung (Beleuchtung, Glocke etc.) er mindestens besitzen muss. Außerdem wird die zulässige Motorleistung auf 500 Watt und die Höchstgeschwindigkeit auf 20 km/h festgelegt.

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